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Die Punta Pesebre ist der südwestlichste Punkt von Fuerteventura. Direkt an der Steilküste steht ein kleines, neu gebautes und unscheinbares Leuchtfeuer, von dem man einen sensationellen Weitblick auf den gesamten südlichen Küstenverlauf der Westküste von Fuerteventura bekommt. Bei guter Sicht erkennen Sie die Playas de Cofete und die 189 Meter hohe bergähnliche Erhöhung Las Talahijas.
Punta Pesebre auf Fuerteventura
Unterhalb der Punta Pesebre befindet sich der Küstenabschnitt Caleta de la Madera. Hier ist der Atlantik besonders rau, mit meterhohen Brandungswellen. Das Baden ist dort verboten, da die starken Unterwasserströmungen unberrechenbar sind und jeden Schwimmer in Lebensgefahr bringen können.
Blick auf Las Talahijas
Unsere Tour beginnt in Morro Jable. Von der Hauptverkehrsstrasse FV-2 zweigt hinter dem Barranco, nah des kleinen Müllplatzes und dem Zugang zur Wanderroute, vor dem Hafen, eine kleine Strasse Richtung Punta de Jandia und Cofete ab. Hier biegen Sie rechts ab. Die ersten Kilometer sind asphaltiert, danach folgt ein holpriger, sandiger und kurvenreicher Streckenverlauf, inmitten der beeindruckenden Einöde der Kanareninsel Fuerteventura.
Hübsche farbenfrohe Felsen am Playa de Ojos
Die Landschaft wird bestimmt von kleinen Felsen, Lavagestein, freilaufenden Ziegen, dem Bergmassiv der Bergkette Jandia und den verlassenen Tomatenplantagen. Sie gehören zur ehemaligen Bauernsiedlung Casa de Joros. Die Bewohner bauten mit Hilfe von Bewässerungskanälen erfolgreich Tomaten an. Der Tomatenanbau war früher eine der wichtigtsten Geldeinnahmequellen und Landwirtschaftsmethoden auf Fuerteventura.
Das kleine Leuchtfeuer an der Punta Pesebre auf Fuerteventura
Vorbei an der Siedlung erkennt man immer wieder kleine ausgewiesene Wanderwege und befahrbare Sandpisten zu den einsamen kleine Sandbuchten. Der Ausblick von der Strecke auf den Atlantik ist, wenn das Wetter mitspielt, ist einfach nur traumhaft und wunderschön. Vereinzelt sieht man, mit etwas Glück, Greifvögel die nach Nahrung in den Berghängen suchen.
Die Felsenküste Caleta de la Madera
Nach einigen, je nach Typ Ihres Mietwagens mühseligen, Autominuten erreicht man das kleine Fischerdorf Puerto de la Cruz. Hier zweigt eine weitere kleine Holpertsrecke, mit tiefen Schlaglöchern, rechts Richtung Punta Pesbere ab. Zur linken Seite befindet sich der goldgelbe, feine und steinge Strand Playas de Ojos. Der Strand ist nur von wenigen Stellen der Steilküste begehbar. Aufgrund des rauen Atlantiks ist hier ebenfalls vom Baden abzuraten.
Zur rechten Seite erstreckt sich, kaum sichtbar, ein ehemaliges Flugfeld. Es wird in Verbindung mit, dem Ingenieur und ehemaligen Gutsherrn, Gustav Winter in der Zeit des Nationalsozialismus gebracht. Nach einem weiteren Kilometer sind Sie am Ziel, an der Punta Pesebre.
Informationen zum Flugfeld:
› Das verlassene Flugfeld von Jandia
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