Kapitel in diesem Thema:

Einleitung, Allgemeines

Auf Fuerteventura gibt es einiges zu sehen...

Piratenhöhle in Ajuy

Werden Sie zum Abenteurer in Ajuy

Lavahöhle Cueva del Llano

Erforschen Sie die Lavahöhle bei Villaverde auf Fuerteventura

Fundstätte La Atalayita

Auf den Spuren der Ureinwohner bei Pozo Negro

Museen auf Fuerteventura

Besuchen Sie die unterschiedlichen Museen von Fuerteventura

Archäologisches Museum
Museum Doctor Mena
Ecomuseo la Alcogida in Tefia

Las Salinas del Carmen

Salzgewinnungsanlage und Museum

Leuchttürme auf Fuerteventura

leuchttürme gibt es auf Fuerteventura einige, hier finden Sie die schönsten

Faro de Jandia
Faro de Toston
Faro de la Entallada

Kirchen und Kapellen auf Fuerte

Barocke Altare, verzierte Holzportale und Ölgemälde

Die Mühlen auf Fuerteventura

Die Energiequellen und Arbeitsplätze der Vergangenheit

Grandes Dunas de Corralejo

Das traumhafte Dünengebiet bei Corralejo mit Blick auf Los Lobos

Die Villa Winter in Cofete

Vom Einfamilenhaus zum spekulativsten Ort der Insel Fuerteventura

Bronzestatuen Ayose und Guize

Die Könige von Fuerteventura

Der Stausee Embalse las Penitas

Am fruchtbaren Tal Vega de Río Palmas

Schiffswrack American Star

Ein Stück Blech in der Brandung, Ausflugsziel der besonderen Art

Geschichte der American Star 1
Geschichte der American Star 2

Villa Winter, Fuerteventura

Die sagenumwobene Villa Winter nahe Cofete.

Die Villa Winter finden und besichtigen. Nahe Cofete liegt die sagenumwobende Villa Winter. Von Jandía aus sind es ca. 20 km hin und auch wieder zurück. Die Villa ist nur mit dem Auto (oder Quad/Motorrad) zu erreichen und liegt an einem Hang mitten in der Einöde Fuerteventuras. Ein besonderes Merkmal der Villa: Sie besitzt einen runden Turm und ist zweigeschossig.

Villa Winter

Dadurch, daß die Villa zu einer gewissen Berühmtheit gelangt ist, hielt man es für notwendig sie von ein paar Wächtern mit Hunden bewachen zu lassen. Heute jedoch bewohnen Ziegenhirten die Villa - und - gegen ein kleines Handgeld dürfen Sie schon mal die Villa betreten und auf ihre, ihr nachgesagten Geheimnisse erforschen.

Villa Winter

Der Ausblick von der Villa Winter auf dem Atlantik, den Stränden Playa de Cofete, Playa de Barlovento und dem "Inselchen" El Islote ist schon allein die Anreise Wert. Sie können sich selbst einen Wagen mieten oder an einer Geländetour teilnehmen.

Der Hintergrund. Der deutsche Ingeniuer Gustav Winter, geboren 1892 in Neustadt am Titisee, lebte ab 1915 in Spanien und pachtete Fuerteventuras Halbinsel Jandía im Jahr 1937. Winter war beteiligt am Bau des Elektrizitätswerkes auf Gran Canaria, der 1926 begann. Er versuchte sich in landwirtschaftlichen Belangen und ging später nach Frankreich, wo er an einem U-Boot Stützpunkt arbeitete. Im Jahr 1947 kehrte er zurück nach Fuerteventura und begann mit der Zucht von Schafen und Ziegen.

Villa Winter

Durch seine Verdienste in der Landwirtschaft und Tierzucht bekamm er 1968 Ländereien im Süden Fuerteventuras von der Dehesa de Jandäa S.A. geschenkt. Die Familie wurde sehr reich dadurch, daß sie einige Zeit später, Teile der geschenkten Ländereien für touristische Vorhaben verkaufte. Don Gustavo (so wurde Gustav Winter respektvoll von den Einheimischen genannt) starb 1971.

Geheimnisse die der Villa und Gustav Winter angedichtet werden. Gustav Winter soll damals für die Nationalsozialisten einen U-Boot Stützpunkt gebaut haben. Ebenso existiert ein unscheinbares Flugfeld mitten in der Geröllwüste von Cofete. Dieses Feld sollte den Nazis als Landeplatz dienen.

Villa Winter auf Fuerteventura

Die Gerüchteküche brodelt jedoch noch weiter. Die Villa Winter sollte mit ihren unterirdischen Bunkern als Flucht und Schutzpunkt für Adolf Hitler dienen, falls der Krieg verloren ging. Das begonnene Flugfeld wurde baulich aufgegeben da der größere Flughafen in Puerto del Rosario gebaut wurde.

Villa Winter

Ein unstreitbares Faktum ist, das eben dieses Flugfeld erst nach dem Krieg gebaut wurde, um den Touristen die langen Jeepfahrten zu ersparen. Der Tourismus auf Fuerteventura begann 1966/67, also deutlich nach Ende des 2. Weltkrieges. Die Höhlen, die als Stützpunkte für die U-Boote der Kriegsmarine dienen sollten, wurden hörbar im Jahr 1950 gesprengt und dabei völlig vernichtet.