Kapitel in diesem Thema:

Einleitung, Allgemeines

Fuerteventuras Flora und Fauna...

Fuertes Pflanzenwelt

Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt Fuerteventuras...

Aloe Vera

Eine Pflanze, viele Wirkungen, Allheilmittel oder natürliche Wundermedizin...

La Finca de Aloe Vera
Hier gibt es Aloe Vera zu kaufen

Tiere auf Fuerte

Die typischen Tierarten auf Fuerte...

Humedal Saladar de Jandia

Das Salzwiesen-Naturschutzgebiet am Playa del Matorral in Jandia

Naturschutzgebiete

Die Naturschutzgebiete auf Fuerte, die Garanten für den Erhalt der Natur...

Projekt Meeresschildkröte

Wiedereinbürgerung der Unechten Karett-Schildkröte

Tierschutz auf Fuerteventura

Engagiert für die Tiere auf der Insel...

Tierschutzorganisationen

Weitere nennenswerte Organisationen...

Naturschutzgebiete auf Fuerteventura.

Früher ein Fremdwort. Heute ein Muss.

Früher war das Wort 'Naturschutz' ein Fremdwort für die Einheimischen, aber seit Touristen die Insel besuchen und immer größere Hotelanlagen gebaut wurden (die natürlich auch Abfälle produzieren) wurde ein Gesetz zum Schutz der Natur und der Umwelt verabschiedet.

Naturschutzgebiete auf Fuerteventura

Weniger Baugenehmigungen für Hotels und nicht mehr als 3 Stockwerke beim Bau von Häusern. Wie es meist so ist; bei Abwicklungen in Geschäftsbelangen oder Genehmigungen: Einige Baugenehmigungen sind abgesegnet - lange vor dem Baustopp - aber noch nicht gebaut. Ein Grund, warum auch heute noch höhere Gebäude errichtet werden können. Altlasten.

Parque Rural de Betancuria

Durch die Abrodung der Bäume (Verwandlung in Nutzland resp. Bauland) ist die Insel noch karger, trockener und öder geworden, als Sie von Natur aus geplant war. Durch die wenigen Pflanzen auf der Sonneninsel, ist der Boden versteinert und durch Erosionen ausgewaschen und -trocknet. Die alljährlichen winterlichen Regenfälle kann der vegetationsarme Boden nicht mehr aufnehmen. Ergo: der Grundwasserspiegel sinkt permanent und die Pflanzen können immer weniger Wasser aufnehmen. Und das bei den eh' schon wenigen Regentagen im Jahr.

Parque Natural de Jandia

Ein akuter Wassermangel bedroht die Pflanzenwelt auf Fuerteventura, ausgenommen sind die Pflanzen in den künstlich angelegten Gärten der Hotelanlagen. Diese werden mit den Abwässern der Anlagen von den Hotelangestellten bewässert.

Einige Gebiete Fuerteventuras sind zu Naturschutzgebieten ausgerufen worden (es wird aber auch vor Ort Tier- und Artenschutz geleistet). In den Einöden Fuerteventuras sind von der Regierung Hinweisschilder zum Schutz z.B. des Las Dunas de Corralejo (El Jable) aufgestellt worden.

Lavafeld Malpais Grande

Offizielle Naturschutzgebiete auf Fuerteventura sind der Parque Natural de Jandía, Salzaufbereitungsgebiet an der Playa de Jandía zum Schutz der Flora und das Wanderdünengebiet El Jable bei Corralejo. El Jable wurde 1982 zum ersten Naturschutzgebiet der Insel auserkoren. Ein weiteres Naturschutzgebiet ist die kleine Insel Los Lobos. Sie bekam sogar, von der EU den Stempel des besonderen Naturschutzes (Insel der Seehunde). Der besondere Status sagt aus, daß es dort seltene Tier- und Pflanzenarten gibt.

Salzschutzgebiet Saladar auf Fuerteventura

Die Meeresenge El Río mit ihrer schönen Unterwasserwelt zählt ebenso zu den geschützten Gebieten. Offiziell anerkannt sind außerdem noch die Gebiete Montaña de Tindaya, La Montaña Cardon, El Saladar, El Malpais de la Arena, La Ladera de Vallebron und La Caldera de Gairia.

Wichtiger Hinweis

Ökologische Straftaten belasten die Urlaubskasse.

Es drohen empfindlich hohe Geldstrafen, wenn Sie mit Ihrem Wagen querfeldeinfahren und somit die Natur gefährden oder gar schädigen (ökologische Straftat). Es dauert teilweise Jahrzehnte bis die Vegetation wieder gesund nachgewachsen ist.

Dunas de Corralejo