Kapitel in diesem Thema:


Wieder einmal Strandung eines toten Wals

Von Andrea Robers, 04.03.2011

Der Kadaver eines neun Meter langen Pottwals wurde an der Playa de Cofete an der Westküste von Fuerteventura angeschwemmt.

Erste Erkenntnisse ergaben, das der schon stark verweste Walkadaver, bereits einige Wochen im Wasser trieb bevor er an den Strand geschwemmt wurde. Meeresbiologen der SECAC prüfen, ob das Walskelett für das Projekt Senda de los Cetaceos brauchbar ist. Das Projekt stellt vollständige und gut erhaltene Wal- und Delfinskelette auf ganz Fuerteventura aus um die Geschichte und den Lebensraum der liebenswerten, bedrohten Meeressäuger den Menschen näher zu bringen.

Aber nicht nur Skelette von Walen, die an den Küsten von Fuerteventura angeschwemmt werden, werden 'restauriert', sondern auch Skelette von Delfinen. Denn auch sie haben ihren Lebensraum vor den Küsten der kanarischen Inseln. Erst Anfang Februar wurde in Caleta de Fuste ein 1,5 m langes Delfin Weibchen tot am Strand entdeckt.

Ob der kürzlich gestrandete tote Wal eines natürlichen Todes starb oder Opfer des deutlich mehr werdenden Schiffsverkehrs geworden ist, wird zur Zeit noch geklärt. Auch könnten Militärübungen oder die Suche nach Erdöl bzw Erdgas vor den Kanaren Auswirkungen auf die Strandungen haben.


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