Kapitel in diesem Thema:


Kanaren: Zehntausende Seeigel auf Veranlassung der Behörden getötet

Von Andrea Robers, 08.11.2010

Laut Behörden ist in den letzten Jahren der Seeigel zu einer Bedrohung der Küstengewässer geworden. Der nachtaktive Seeigel hatte sich deutlich vermehrt, sodass das natürliche Gleichgewicht erheblich gestört wurde. Die Gattung Diademseeigel Diadematidae kann bis zu 30 cm lange, spitze und dünne Stacheln bekommen. Dadurch, daß sich die Seeigel tagsüber zusammenrotten, aus Schutz vor dem Feind, bilden sie so ungewollt einen für Touristen schmerzhaften, dichten Stachelteppich.

Auch sollen weite Teile der Küsten von den Seeigel quasi "leergefuttert" worden sein.

Daher beschlossen nun die Inselregierung und einige Wissenschaftler der Universität Las Palmas mal knapp 85.000 Seeigel zu 'entsorgen', sprich zu töten und aus dem Weg zu räumen. Die offizielle Zahl wurde am 5. November 2010 in Las Palmas de Gran Canaria verkündet.

quelle: comprendes-grancanaria.de


auf facebook teilen…

‹ zurück