Kapitel in diesem Thema:


Die kurze Geschichte von Rodriguez

Von Michael Ludwig, 18.11.2014

Den kleinen roten Kater aus dem Stella Canaris hat es bös erwischt. Wie böse war auf Twitter und Facebook zu sehen und muss nicht nochmal gezeigt werden. Die schweren Verletzungen hätten Roddi beinahe getötet - aber er ist dem Sensenmann nochmal von der Schippe gesprungen - dank der Mithilfe einiger Menschen, bei denen wir uns hier, auch in Roddis Namen, bedanken möchten...

Rodriguez begleitet uns jetzt schon seit vielen Jahren. Immer wenn wir auf Fuerteventura sind, dann ist auch Rodriguez alias 'Roddi' alias 'Rodman' alias 'Rod' immer ein treuer Begleiter gewesen. Rodman hat seit (mindestens) 2009 im Stella Canaris gewohnt und auch nach dessen Schliessung vor nun fast 2 Jahren, in der verlassenen Anlage, tapfer die Stellung gehalten. Nicht zuletzt wegen der tatkräftigen Hilfe von Sabine (Tierhilfe Fuerteventura) und Walter (wohnt in der Nähe) haben Roddi und seine Kollegen die Zeit einigermassen gut überstanden.

Wahrscheinlich kennen viele Urlauber Roddi - wenn auch unter anderem Namen. Der kleine Kerl war da flexibel. Ein Foto des roten Katers aus dem Stella Canaris aus besseren Zeiten:

fuerteventura fuerte blog

Seit ein paar Wochen hat Roddi nun leider ein Problem. Irgendjemand hat den süßen Schmuser über den Haufen gefahren. Dabei hat Roddi einen offenen Splitterbruch an der linken Hinterpfote erlitten. Wir haben Rodriguez dann mehr oder weniger durch einen dummen Zufall gefunden und er konnte - Dank Sabine von der Tierhilfe - schnell zur Tierarztpraxis von Roberto in Costa Calma verfrachtet werden.

Leider konnte das Bein nicht mehr gerettet werden und so läuft Rodman zukünftig nur noch auf drei Pfoten durch die Weltgeschichte - und - seine Welt wird sich sehr bald stark verändern. Weil er nun nicht mehr so richtig gut zu Fuß ist, darf er nicht mehr zurück ins Stella Canaris, die Chancen, dass er dort verhungert wären relativ hoch - zu hoch als das man darauf keine Rücksicht nehmen müsste.

Daher wurde beschlossen, dass Rodriguez demnächst fliegen lernen und sich auf niedrigere Temperaturen einstellen muss, denn Rodman kommt nach Deutschland - und wenn alles so läuft wie geplant - kommt er direkt zu uns.

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Hier erwarten ihn dann seine zwei neue Kumpels Escobar und Noodles, Geborgenheit und Futter satt. An die winterlichen Temperaturen wird er sich allerdings gewöhnen müssen.

Die Ganze Angelegenheit war einigermaßen Nervenaufreibend und wäre ohne die Unterstützung von Sabine (Tierhilfe), Roberto (Tierklinik Costa Calma), Uli (Rüdis Hodge Podge), Simone (La Strada) und die Menschen, die für Rodmans OP gespendet haben obwohl sie ihn gar nicht kennen, anders und gar nicht gut ausgegangen. Dafür ein herzliches Danke in die Runde.


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