Kapitel in diesem Thema:


Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Kanaren.

Von Andrea Robers, 07.09.2010

Es wurde jetzt offiziell bestätigt, das insgesamt 11 Schulen, auf Grund weniger Einschreibungen von Schulkindern, geschlossen werden mussten. Auf Fuerteventura und Lanzarote mussten jeweils zwei Schulen geschlossen werden, drei auf Gran Canaria und vier auf Teneriffa. Schon im Vorjahr verbuchten die kanarischen Schulen weniger Schüler. Dies führte nun letztendlich zu den Schliessungen. 800 Lehrer sind dadurch arbeitslos geworden, die Arbeitslosenquote liegt auf den Kanaren jetzt schon bei 30 %.

Die wirtschaftliche Situation auf den Kanarischen Inseln ist derart angespannt, daß bei 800.000 Firmen gepfändet werden musste, da die Sozialabgaben nicht bezahlt werden konnten. Selbst Immobilien und Fahrzeuge wurden vollstreckt. Wenn es im Vorjahr 18% der Unternehmer waren, welche die Sozialversicherungen nicht zahlen konnten, waren es 2009 schon 27% die ihre Abgaben nicht zahlten.

fuerteventura fuerte blog

Im Dienstleistungsbereich wurden dieses Jahr bereits 36.000 Stellen gestrichen, obwohl im Monat August wieder mehr Urlauber auf den Inseln verbucht werden konnten. Diese gaben jedoch weniger Geld aus. Ein Urlauber, der All Inclusive reist, gibt nun mal weniger aus. Selbst die Agentur 'Promotur' muss ihr Budget für 2011 um 30 % kürzen. Promotur ist für die internationale Tourismuswerbung der Kanaren zuständig.

Also, liebe Urlauber hier ein Tipp: Auch während eines All Inclusive Urlaubes kann man doch mal auswärts Essen gehen oder die Angebote in den Geschäften näher betrachten und vielleicht sogar noch ein Mitbringsel kaufen.

Quelle: comprendes-grancanaria.de


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