Kapitel in diesem Thema:


Air Berlin und das Fluggastgepäck. Eine tolle Neuerung.

Von Michael Ludwig, 24.08.2011

Bisher war das auf Flügen mit Air Berlin nach Fuerteventura so geregelt, dass der einzelne Passagier beliebig viele Gepäckstücke mitnehmen durfte. Solange diese gemeinsam nicht mehr als 20 kg wogen, war die Beförderung des Gepäcks im Flugpreis enthalten. Das wird für Flüge die ab dem 1. September 2011 gebucht werden und ab dem 1. Mai 2012 stattfinden nun anders. Ab dem 1.9.2011 kann man bei Air Berlin 3 kg Freigepäck mehr mitnehmen, insgesamt also 23 kg.

Hmm, das hört sich ja erst einmal gar nicht so schlecht an. Drei Kilogramm mehr ist schon nicht wenig, 15 % mehr um genau zu sein. Doch, wie es immer ist gibt es auch hier eine Einschränkung, es gilt nämlich ab demnächst die 'One Piece per Passenger' Regelung. Ein Gepäckstück pro zahlendem Fluggast bedeutet das. Für alle, die mit überfülltem Koffer reisen ergibt sich dadurch möglicherweise ein kleiner Preisvorteil, da nun keine Gebühr mehr für das Übergepäck anfällt, jedenfalls nicht, solange der Koffer maximal 23 kg wiegt.

Doch was ist mit demjenigen, der mit zwei Gepäckstücken reist? Nun, dafür gibt es dann einen Sonderzuschlag von 50,00 € für das zweite Gepäckstück (ebenfalls bis 23 kg). Und darüber 'freut' sich dann z.B. Herr X, der mit 10 kg Reisetasche und 5 kg Fotokoffer unterwegs ist. Herr X bezahlt dann nämlich mehr für seinen Flug, als Frau X die mit ausbalancierten 23 kg Gepäck in einer Truhe reist, obwohl er ja eigentlich weniger Gepäck hat.

Tja, der neue CEO-Besen Mehdorn kehrt gut, denn mit dieser Regelung lässt sich sicher einiges an 'Surplus' für das angeschlagene Luftfahrtunternehmen erwirtschaften.


auf facebook teilen…

‹ zurück