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Achtjähriger stirbt im Pool. Reiseveranstalter ruft zum Boykott auf.

Von Michael Ludwig, 18.10.2011

Eigentlich haben wir uns dazu entschlossen, keine Trauerfälle jedweder Art auf fuerteinfo.net zu publizieren. Man darf keinen Hehl daraus machen - auf Fuerteventura sterben jedes Jahr mehrere Touristen, sei es aus Unachtsamkeit, aus Selbstüberschätzung oder einfach durch einen dummen Zufall.

Dass es letzte Woche den Tod eines kleinen Jungen zu beklagen gab, der wahrscheinlich durch eine defekte oder nicht korrekt gesicherte Pumpe unter Wasser gezogen wurde, ist mehr als bedauerlich.

Den Verwandten und Freunden des kleinen Jungen möchten wir unser herzliches Beileid bekunden.

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Die genauen Umstände dieses Unglücks sind noch nicht geklärt, es wird, von Seiten der zuständigen Behörden, noch ermittelt. Da ein solcher Unfall in der Regel auf menschliches Versagen zurückzuführen ist, wirft das natürlich ein schlechtes Licht auf das betroffene Hotel. Menschliches Versagen ist dabei sehr nett formuliert - man könnte, wenn man wollte auch Schlampigkeit sagen - und Schlamperei ist etwas, das im Hotel-Geschäft nicht vorkommen darf. Unter keinen Umständen.

Das sieht auch der betroffene Reiseveranstalter so und fordert nun seine Mitbewerber auf, das Hotel in Costa Calma, ebenso wie er selbst, nicht mehr zu vermitteln. In wie weit dies auf offene Ohren in der Branche trifft, bleibt abzuwarten...


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