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Ab heute günstiger im EU-Ausland telefonieren.

Von Michael Ludwig, 01.07.2012

Seit heute gelten die neuen Höchstgrenzen für Telefonie und Internetnutzung im EU-Ausland. Die sogenannten Roaming-Gebühren wurden erneut nach oben hin begrenzt und sollen die Nutzung von Handys und Smartphones im Urlaub transparenter - vor allen Dingen jedoch - günstiger machen.

Mit dem Handy, Smartphone, Tablet oder auch Notebook im Urlaub die Mobilfunknetze der Roamingpartner des heimischen Providers zu nutzen konnte einem schon die Tränen in die Augen treiben, wenn man die Rechnung für die Nutzung bekam.

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Dem Gebührendschungel im Roaming versucht die EU seit 2007 einen Riegel vorzuschieben. Heute am 1.Juli 2012 tritt die dritte Stufe in Kraft, mit der die Kosten noch einmal deutlich reduziert werden. Die Kosten für die Internetnutzung per UMTS/Edge etc. betragen nun ca. 0,83 € pro Megabyte - abgerechnet wird in Kilobyte-Schritten. Die Obergrenze für ankommende Gespräche liegt bei ca. 0,10 € je Minute, für abgehende Gespräche liegt sie bei ca. 0,35 € minütlich. Die immer noch beliebten SMS kosten ab heute nur noch 0,11 € je Kurznachricht.

Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung gilt nach wie vor die 'Cut-Off'-Grenze von 59,50 € für Roaming-Gebühren, es sei denn man besteht explizit auf einem höheren Limit.

Für Vielnutzer - speziell von Datenverbindungen - empfiehlt sich jedoch immer noch über eine Prepaid-Karte mit Flat-Option eines lokalen Anbieters nachzudenken. Das kann, gerade bei längeren Aufenthalten, noch deutlich günstiger werden.

Nur noch einmal zu Sicherheit: Die neuen Roaming-Gebühren gelten nur für EU-Länder wie z.B. Spanien, Italien, Griechenland usw. andere beliebte Urlaubsziele wie Ägypten oder die Türkei gehören nicht dazu!


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