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Fuerte Urlaubs Top Tipp: Regencape.

Von Michael Ludwig, 04.07.2010

Das wohl wichtigste, was man für einen Urlaub auf der Sonneninsel Fuerteventura - oder irgendeine andere der Kanarischen Inseln - benötigt ist definitiv und ohne jeden Zweifel ein Regencape. Bei über 300 Sonnentagen im Jahresdurchschnitt mag das etwas verwegen klingen, ein Regencape mit in den Urlaub zu nehmen, spart aber bares Geld, wenn man wieder zu Hause ist.

Es klingt nicht nur verwegen, sondern es klingt auch ziemlich verquert, als Fuerte Urlaubs Top Tipp etwas zu empfehlen, was man höchstwahrscheinlich sowieso nicht benötigen wird. Dann noch zu behaupten, es spare bares Geld, grenzt schon fast an eine Frechheit.

Um es noch weiter komplizierter zu gestalten: Den Regenschutz benötigt man noch nicht einmal für sich selbst, sondern für etwas ganz anderes.

Hätten wir während des letzten Aufenthaltes einen Regenschutz dabei gehabt, dann hätte es auch keine langen Gesichter gegeben. Wie es aber nun einmal mit so Sachen wie dem Konjunktiv ist, kommt die Erkenntnis in der Regel zu spät. Wenn man nämlich keinen Regenschutz dabei hat, dann passiert unter Umständen folgendes:

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Fuerteventura ist weniger berühmt für gewaltige, Monsun artige Regenschauer, sondern eher für die endlosen Strände, an denen man sich nur zu gerne aufhält. Diese Strände haben die Eigenart, dass Sie vorwiegend aus Sand bestehen. Nun gibt es Sand ja in den unterschiedlichsten Korngrößen, der auf Fuerte ist an einigen Stränden besonders fein, teilweise wirklich fast schon hauchdünn. Bedingt durch den ständigen leichten Wind weht dieser kleine, feine Sand tapfer durch die bodennahe Luft und setzt sich in jede Ritze, die sich ihm bietet.

Soweit so gut und amüsant. Die Elektronik, die man im Urlaub so mit sich durch die Gegend schleppt leidet jedoch immens darunter, mit Sand konfrontiert zu werden. Während es bei Mobiltelefonen mehr die Optik als die Funktion stört, sieht das bei Video- und Fotokameras schon ganz anders aus. Befindet sich bei dieser Geräteart erst einmal Sand im Getriebe, dann ist das gute Stück zumindest für einige Zeit unbrauchbar - unter Umständen aber auch direkt Elektronikschrott.

Erfreulicher Weise haben sich einige Firmen aber Gedanken gemacht und Regencapes und Schutzhüllen für Kameras und andere gadgets erfunden (eine reiche Auswahl findet man z.B. bei amazon.de*). Uns hat es im Mai die 'gute alte' Nikon gekostet, keine Schutzhülle für die Kamera zu haben, das nächste mal sind wir dann schlauer.

Am besten geeignet ist eine richtige, wasserdichte Schutzhülle, denn wo kein Wasser durchkommt, da hat auch Sand wenig Chancen. Zwar wird dadurch das Handling unter Umständen etwas erschwert, aber man hat dann zumindest auch die Option, die Kamera mit ins Wasser zu nehmen und sich so völlig neue Perspektiven zu erschaffen. Vor bodennahen Bildern wie dem folgenden muss man dann auch keine Angst mehr haben:

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* = Werbelink.


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