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Kapitel in diesem Thema:


Fuerteventura und die schlechten Zahlen.

Von Michael Ludwig, 19.04.2009

Der Tourismus passt sich der derzeitigen, flauen, Wirtschaftslage an und sorgt auf den Kanaren für leere Sonnenliegen. Die Reiseweltmeister (unter anderem) bleiben lieber zu Hause. Durchschnittlich gingen die Besucherzahlen auf den Kanaren in den ersten drei Monaten des Jahres um ca. 15 % zurück. Besonders hart trifft es Fuerteventura, mit einem Rückgang um ca. 24 %. Auf der 'isla tranquila' war es also von Januar bis März besonders ruhig. Am wenigsten unter dem Besucherrückgang hat La Palma gelitten. Als Vergleichswerte dienen die Zahlen des Vorjahreszeitraumes.

Einwanderer aus anderen Regionen Spaniens und aus anderen Ländern verlassen die Inseln. Der Hauptgrund für die Rückkehr in die Heimatregionen und -länder ist die 'Nichtbeschäftigung' - man könnte auch sagen die Arbeitslosigkeit - aufgrund der Flaute im Tourismusbereich. So sollen bereits 10.000 Menschen Fuerteventura aus dem o.g. Grund den Rücken gekehrt haben.

Die Immobilienpreise in Spanien, den Kanaren und somit auch Fuerteventura befinden sich nach wie vor auf Talfahrt. Seit Anfang des Jahres sind die Preise für Häuser und Wohnungen bereits um 30 % gefallen und das Ende ist noch nicht in Sicht. In Bankenkreisen mag man von einer Konsolidierung des Marktes sprechen, für viele Einwohner der Kanaren hängt aber der Verlust der eigenen Immobilie wie ein Damoklesschwert über der Idylle.

Alles in Allem kein wirklich toller Start in das Jahr 2009 - aber - es hat noch immer gut gegangen. Schließlich werben die 'Islas Canarias' in den letzten Monaten wie wild...


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