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Die Villa - von P. E. Dangelmaier.

Von Andrea Robers, 12.04.2009

Wenn man an Bücher über Fuerteventura denkt, dann kommen einem zuerst die diversen Reiseführer in den Sinn - möglicherweise noch das ein oder andere Geschichtsbuch. Aber Fuerteventura als Schauplatz einer Erzählung ist da schon eher etwas seltenes. Da es eben so selten ist, kommt es nicht oft vor, das man als Betreiber eines Fuerteventura Infoportales damit konfrontiert wird. Und doch ist es Mitte März so geschehen. Da trudelte eine Email ein, die nichts weiter enthielt als ...

... eine ganz kurze Kurzgeschichte. Fünf Sätze über ein Buch. In diesen fünf Sätzen fanden sich jedoch die Worte 'Villa', 'Gustav Winter', 'Fuerteventura', 'Jandia', 'SMS Dresden'. So etwas macht zugegebenermaßen neugierig.

Nach der ersten kurzen Kontaktaufnahme hat uns der Autor P. E. Dangelmaier ein Vorabdruck-Exemplar seines Buches zukommen lassen. Und - nach nur vier Wochen ist es geschehen und das Buch hat seinen Weg in das Regal 'gelesen' geschafft.

Der Roman 'Die Villa' erzählt eine Geschichte, die sich so zugetragen haben könnte auch wenn es höchst unwahrscheinlich ist. Der Autor kombiniert geschickt ein Ereignis des ersten Weltkrieges - den Untergang der SMS Dresden nahe der Robinson Crusoe Insel im Pazifik - mit den Gerüchten um den geheimen U-Boot Stützpunkt den es Nahe Cofete gegeben haben soll. Gewürzt mit technischen Details, die das gesamte Unterfangen plausibel Erscheinen lassen, garniert mit dem Sahnehäubchen eines gewaltigen Goldschatzes, der sich möglicherweise immer noch dort befindet, wo er verschütt ging. Auf Fuerteventura, in den Höhlen bei Cofete, zu denen sich ja bekanntermassen ein Zugang im Keller der Villa Winter befinden soll.

Das Büchlein - der Vorabdruck kam im praktischen Hemdentaschen-Format daher - hat zugegebener Maßen Spass gemacht. Auch wenn es schnell gelesen ist, so ist es doch eine angenehme Poollektüre - und stellt einen Anreiz dar, mal nachzuschauen, in der Villa Winter und der umliegenden Gegend, ob man nicht doch eine Möglichkeit findet den Schatz der SMS Dresden aus den (verschlossenen) Höhlen von Cofete zu bergen.

Wir haben zumindest einen stummen Zeitzeugen gesehen, der die von P. E. Dangelmaier beschriebene Handlung plausibel erscheinen läßt.

Denn wozu bräuchte man sonst, in einer Gegend ohne nennenswerte Kohlevorkommen, eine Bergbaulore - ausser natürlich man muss tonnenweise Gold bewegen.

Weitere Informationen zu 'Die Villa' finden sich auf der web site des Autors P. E. Dangelmaier. Über die Internetseite kann das Buch auch direkt beim Autor bestellt werden.


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